Paris und Berlin wollen A350-Start mitfinanzieren

Paris - Deutschland und Frankreich wollen Airbus bei der Entwicklung des Langstreckenflugzeugs A350 mit Milliardenkrediten unter die Arme greifen.

Großbritannien ist grundsätzlich ebenfalls zur Anschubfinanzierung bereit. Eine Entscheidung sei aber am Montag nicht möglich gewesen, weil Spanien an der Tagung der “Airbus-Minister“ auf der Pariser Luftfahrtmesse nicht teilgenommen habe, sagte der französische Verkehrs-Staatssekretär Dominique Bussereau. “Wir konnten zu keiner Entscheidung kommen, weil Spanien fehlte.“

Der deutsche Luftfahrt-Beauftragte Peter Hintze erklärte, Deutschland sei bereit, mit bis zu 1,1 Milliarden Euro zu helfen. Frankreich will 1,4 Milliarden beisteuern. Bussereau bezifferte die Gesamtkosten auf elf Milliarden Euro. Bei 30 Prozent Kredithilfe müssten die vier Airbus-Staaten dann 3,3 Milliarden Euro aufbringen. Eine Entscheidung soll in Kürze bekanntgegeben werden. Bussereau schlug eine Frist von einem Monat vor.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

Auch interessant

Meistgelesen

Staatspleite rückt näher: S&P senkt Daumen über Venezuela
Staatspleite rückt näher: S&P senkt Daumen über Venezuela
Wirtschaft wächst unerwartet kräftig
Wirtschaft wächst unerwartet kräftig
Führungskrise im Sparkassenverband steuert auf Lösung zu
Führungskrise im Sparkassenverband steuert auf Lösung zu
Deutlich weniger Motorräder in Deutschland verkauft
Deutlich weniger Motorräder in Deutschland verkauft

Kommentare