Im Internet

Altmaier startet Stromspar-Plattform

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Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) .

Berlin - Durchbruch für Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU): Eine neue Internet-Plattform soll den Verbrauchern beim Stromsparen helfen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) betonte am Mittwochabend nach einem Runden Tisch mit Wirtschaft und Verbraucherschützern in Berlin: „Stromsparen ist auch unabhängig von der aktuellen Preisdebatte ein wichtiges Thema.“ Auch die Unternehmen könnten so hohe Einsparpotenziale heben.

Unter der Adresse www.die-stromsparinitiative.de können sich Bürger ab sofort über ihren Stromverbrauch und den nächsten Energiesparberater in ihrer Nähe informieren. Insgesamt will Altmaier bis 2014 zwischen 50 und 100 Millionen Euro für das Stromsparen in die Hand nehmen.

In den kommenden Wochen sollen in unterschiedlichen Medien Anzeigen geschaltet werden, die mit Slogans wie „Bye-bye zu Stand-By“ für einen bewussteren Umgang mit Energie werben sollen.

Peter Altmaier - Merkels neuer Manager der Energiewende

Peter Altmaier ist seit Jahren einer der wichtigsten Männer an der Seite von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). © dapd
Jetzt rückt das Schwergewicht ins Kabinett. © dapd
Mit dem Riesenthema Energiewende und der Suche nach einem Endlager für Atommüll muss Altmaier zwei zentrale Thema vor der Bundestagswahl 2013 beackern - die Baustellen sind groß. © dapd
Am Dienstagvormittag soll er von Bundespräsident Joachim Gauck seine Ernennungsurkunde als Bundesumweltminister bekommen. © dapd
Umweltpolitisch ist Altmaier bisher nicht aufgefallen. Er gilt aber als flexibler, kompromissbereiter Politiker und soll die Energiebranche nun dazu bewegen, rasch neue Netze und Kraftwerke zu bauen - denn immer mehr Ökostrom sorgt noch nicht für eine Energiewende. © dapd
Die “Peitsche“ müsse er nie herausholen, hat der gesellige Saarländer einmal gesagt. Lieber versucht er es mit Gesprächen bei gutem Wein und Essen. © dapd
Selbstironisch stellt sich der füllige Gourmet auch Altbekannten erneut namentlich vor, falls diese ihn nach einer neuen Diät mit einem Verlust von drei Kilo nicht mehr erkennen könnten. © dapd
Altmaier - nun seit gut 17 Jahren im Bundestag - ist selten sprachlos. Nicht auf Englisch, Französisch oder Niederländisch und schon gar nicht auf Deutsch. © dapd
Eine besondere Verbindung pflegt der passionierte Twitterer zur Piratenpartei: Von deren Umgang mit dem Internet, so glaubt er, könne auch die Union einiges lernen. © dapd
Altmaier war Justiziar der Fraktion und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium unter dem heutigen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). © dapd
Er arbeitete vor seiner Parlamentszeit in Brüssel für die Europäische Kommission. © dapd
Nun wartet auf ihn die bisher schwerste Herausforderung seiner Karriere. © dapd
So wie er bisher die Fraktion zusammengehalten und selbst bei schwierigen Euro-Abstimmungen Mehrheiten organisiert hat, muss er nun die unterschiedlichen Fäden bei der Energiewende zusammenführen. © dapd

Altmaier sieht darin einen Beitrag, um die Kosten durch die Energiewende und den Ausbau erneuerbarer Energien für die Bürger im Rahmen zu halten. Besonders Beratungen für einkommensschwache Haushalte, wo Stromsparhelfer umsonst abschaltbare Stecker oder Energiesparlampen einbauen, sollen gestärkt werden.

dpa

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