Das müssen Verbraucher wissen

Pfandflaschen: Wann darf sich der Händler nicht querstellen?

Berlin - Mancher Händler weigert sich, Pfandflaschen zurückzunehmen oder stellt Bedingungen - oftmals darf er das aber gar nicht. 

So müssen Händler den Pfand auch auszahlen, wenn Kunden nichts im Laden kaufen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hin. Für Pfandbons dürfe außerdem generell kein Verfallsdatum gelten.

Wer PET-Einwegflaschen verkauft, müsse sie auch zurücknehmen. Das gelte auch für Getränkemarken, die im eigenen Geschäft nicht verkauft werden. Eine Ausnahme gelte nur für kleine Geschäfte mit weniger als 200 Quadratmetern Ladenfläche.

Die Höhe des Flaschenpfands ist nicht verhandelbar. Händler müssen Verbrauchern den gesetzlich vorgeschriebenen Betrag auszahlen. Bei Einwegflaschen mit dem DPG-Zeichen erhalten Verbraucher 25 Cent zurück. Für die meisten Bier-Flaschen gibt es 8 Cent und für andere Mehrwegflaschen 15 Cent. Bei Letzteren handelt es sich meist um Glasflaschen.

Das Manipulieren eines Getränkeautomaten ist natürlich verboten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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