Als zweites Land

Portugal verlässt Euro-Rettungsschirm

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Lissabon - Als zweites Krisenland verlässt Portugal am Samstag offiziell den Euro-Rettungsschirm.

Portugal hatte im Mai 2011 Notkredite in Höhe von 78 Milliarden Euro zugesagt bekommen. Im Gegenzug forderten die Europäische Union, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) eine rigide Sparpolitik von der portugiesischen Regierung. Aus Protest dagegen gingen wiederholt zehntausende Menschen auf die Straße. Nach Angaben von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho verfügt das Land nach dem Verlassen des Rettungsschirms über genügend Reserven, um finanzielle Turbulenzen ein Jahr lang durchzustehen. Lissabon verzichtete daher darauf, vorsorgliche Kreditlinien aus dem Euro-Rettungsfonds ESM in Anspruch zu nehmen.

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

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AFP

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