Waffenhändler vom Münchner Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt

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Privatbahnen verhandeln nicht mehr gemeinsam mit GDL

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Die Verhandlungsführerinnen der Privatbahnen, Ulrike Haber-Schilling (Veola Verkehr - re.) beantwortet zusammen mit Ulrike Riedel (BeNEX) am Freitag in Berlin Fragen von Journalisten.

Berlin - Während Bahnkunden unter dem Streik leiden, streiten sich die Lokführer untereinander. Sechs per Tarifkommission zusammengeschlossene Bahnkonkurrenten wollen nicht mehr gemeinsam mit der GDL verhandeln.

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Grund sei die “Verweigerungsstrategie“ der Gewerkschaft, die am Freitag zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen zu Warnstreiks auch bei den Wettbewerbern der Deutschen Bahn aufgerufen hatte. Die GDL wolle den bereits mit der Gewerkschaft EVG vereinbarten Branchentarifvertrag für den Nahverkehr aushebeln.

“Diesen Weg können und werden die Privatbahnen nicht gehen. Wir werden uns nicht zum Spielball von konkurrierenden Gewerkschaften machen lassen“, sagte Verhandlungsführerin Ulrike Riedel von dem Bahnunternehmen Benex.

Die sechs Anbieter forderten die Gewerkschaft auf, mit den einzelnen Unternehmen Verhandlungen über ausgelaufene Haustarifverträge aufzunehmen.

Deutsche-Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber forderte die GDL am Freitag erneut zum Stopp der Streikmaßnahmen auf. Man habe auf Grundlage der Gewerkschaftsforderungen den abschlussreifen Entwurf eines Lokführer-Rahmentarifvertrags vorgelegt, der alle geforderten Kernelemente enthalte. Die GDL will einheitliche Tarifbedingungen für rund 26 000 Lokführer in der deutschen Bahnbranche durchsetzen.

dpa

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