Julius Bär

„Neues Private Banking“ im Markt etabliert

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Jürgen Wörl, Niederlassungsleiter.

Jürgen Wörl steigert mit seinem Team das verwaltete Vermögen von Julius Bär in München seit Jahren kontinuierlich. Die Fokussierung aufs Wesentliche hilft ihm dabei.

Unternehmertum – dieser Begriff fällt im Gespräch mit Jürgen Wörl immer wieder. „Das Unternehmertum spielt für uns eine sehr große Rolle. Denn auf der einen Seite besteht unsere Kundschaft zu einem großen Teil aus Unternehmern, und zum anderen haben alle unsere Berater einen unternehmerischen Anspruch und leben diese Gedanken in der täglichen Arbeit“, sagt der Niederlassungsleiter der Bank Julius Bär Europe AG in München. Und das heißt konkret: Die Mitarbeiter des Instituts haben eine hohe Entscheidungsfreiheit in ihrer Tätigkeit – sie tun das, was für den Kundennutzen am besten ist und bauen so langjährige Mandatsbeziehungen auf. Entscheidend dabei ist die Unabhängigkeit der Bank Julius Bär in der Beratung, da kein eigenes Investmentbanking betrieben wird. So kann die beste am Markt erhältliche Anlagelösung für den Kunden ausgewählt werden. Die Ausrichtung von Julius Bär ist ganz klar: „Wir setzen auf die private Vermögensanlage, sowohl in Verwaltungs- als auch in Beratungsmandaten. Es ist ‚Pure Private Banking‘, bei dem die individuellen Finanzziele des Anlegers im Vordergrund stehen. Wir machen das, was wir wirklich können, dafür aber richtig und erfolgreich“, erläutert Jürgen Wörl. Diese konsequente Fokussierung hat zu einem rasanten Wachstum am Münchner Standort geführt. So haben Wörl und sein Team das verwaltete Vermögen durch – vielfach aus Empfehlungen hervorgegangenen – Neuakquisitionen und Aufstockungen aus dem Bestand um 75 Prozent steigern können. „Für uns ist es das fünfte Jahr Wachstum in Folge, ein Beleg für die hohe Qualität unserer Arbeit.“ Wörls Ansatz bei Gründung der Niederlassung 2009, durch das qualifizierte Doppelangebot von Vermögensverwaltung und echter Anlageberatung auch in Zeiten schärfer werdender Regulierung ein „neues Private Banking“ in den süddeutschen Raum zu bringen, hat sich damit offenbar ausgezahlt. Doch mit welchen Strategien punkten die Anlageexperten bei ihren Kunden? Ein wichtiger Punkt für Jürgen Wörl ist die Stabilität der Portfolios in der Krise. Während in sehr guten Zeiten Gewinne verhältnismäßig einfach zu generieren seien, komme es in schwierigen Marktsituationen umso stärker auf Kompetenz und Qualität an. „Wir begrenzen Verluste durch sinnvolles Risikomanagement. Damit sind wir bei Hochphasen möglicherweise nicht immer sofort vorne mit dabei, reduzieren so aber die Volatilität, um dem Rendite-Risiko-Profil des Kunden so nahe wie möglich zu kommen. Schließlich steht der Vermögenserhalt nach Kosten und Steuern plus eine angemessene Rendite im Vordergrund. Wir erleben heute eher risikobewusstere Anleger, so dass die Ausrichtung der allermeisten Portfolios und die Renditeerwartung eher defensiv sind.“

Strategie der wichtigste Aspekt

Das heißt natürlich nicht, dass Wörl und seine Berater Rendite-Opportunitäten liegen lassen, vor allem dividendenstarke Aktien spielen eine größere Rolle als je zuvor. „Wir haben die Aktienquote vielfach in Rücksprache mit dem Anleger erhöht, stehen aber auch auf dem Standpunkt, dass dies eine bewusste Entscheidung sein muss. Nur umzuschichten, weil der Rentenmarkt gerade nichts abwirft, ist keine strategische Entscheidung. Unser Risikomodell zeigt, wie sich eine bestimmte neue Aktienquote sowohl auf die Rendite als auch auf das Risiko auswirken kann“, betont Jürgen Wörl. Apropos Strategie: Die ist das Wichtigste für Julius Bär. Kein Mandat wird angetreten, ohne dass zuvor im Rahmen einer Detail-Analyse gemeinsam mit dem potenziellen Kunden Erwartungen und Ziele durchgesprochen worden sind. Dabei geht es nicht nur um die Ansprüche an die Vermögensentwicklung, sondern vor allem auch um die familiären Perspektiven. „Financial Planning spielt eine große Rolle in vielen Mandaten. Wir beraten häufig mit dem Augenmerk auf die nächste Generation und die Vermögensnachfolge.“ Deshalb brauche eine Bank wie Julius Bär Mitarbeiter, die eben nicht nur über besondere Kapitalmarktkompetenzen verfügten, sondern auch über fundierte Beratungserfahrung, soziale Kompetenzen und ein echtes Wertebewusstsein. Zuletzt konnte im April dieses Jahres das Team um Jürgen Wörl durch einen sehr erfahrenen Seniorberater verstärkt werden. Weitere Neueinstellungen in den nächsten Jahren sind geplant. „Wir machen uns die Personalauswahl nicht leicht. Aber es entspricht unserem Anspruch, nur die Berater an uns zu binden, die die Philosophie des Hauses wirklich leben. Das macht unseren Erfolg aus“, fasst der Niederlassungsleiter zusammen.

Patrick Peters

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