Sportartikelhersteller Puma macht weiter Miese

Herzogenaurach - Puma macht weiter Verluste. Der Umsatz ging auch im dritten Quartal zurück. Die Hoffnungen des Sportartikelherstellers ruhen jetzt auf der Fußball-WM 2010.

Der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller Puma hat im dritten Quartal erneut weniger verdient. Wie das vom französischen Luxusgüterkonzern PPR kontrollierte Unternehmen am heutigen Montag in Herzogenaurach mitteilte, sank das operative Ergebnis (EBIT) um 21,6 Prozent auf 98 Millionen Euro. Der Überschuss ging um 23,6 Prozent auf 67,9 Millionen Euro zurück.

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Beim Umsatz verbuchte Puma ein Minus von 5,5 Prozent auf 673,4 Millionen Euro. “Das schwierige Marktumfeld hat sich im dritten Quartal erwartungsgemäß nicht verbessert, was zu einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis geführt hat“, sagte Vorstandschef Jochen Zeitz laut Mitteilung.

Puma hofft nun darauf, dass die Nachfrage anzieht, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika näher rückt. Auf die Krise hat Puma mit einem Sparprogramm reagiert, das bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll. Es soll auch künftig Kostenersparnisse bringen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes habe Puma in allen drei Quartalen einen Überschuss erzielen können, sagte Zeitz weiter. “Auch für das vierte Quartal 2009 gehen wir von einem Gewinn aus.“ Einen konkreten Ausblick gab Puma aber weiterhin nicht.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

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