Raucher bringen dem Staat mehr Geld ein

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Eine Frau raucht eine Zigarette. Foto: Christoph Schmidt/Illustration

Wiesbaden (dpa) - Deutschlands Raucher haben dem Staat im ersten Quartal 2015 mehr Steuereinnahmen eingebracht als ein Jahr zuvor.

Insgesamt wurden von Januar bis Ende März Tabakwaren im Verkaufswert von 5,2 Milliarden Euro versteuert, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 161 Millionen Euro oder 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Es wurden vor allem mehr Zigaretten und Feinschnitt-Tabak zum Selberdrehen verkauft. Die Menge versteuerten Pfeifentabaks sank um 12,6 Prozent, bei versteuerten Zigarren und Zigarillos sogar fast um die Hälfte (minus 42,1 Prozent). Diesen starken Rückgang begründeten die Statistiker mit einer Änderung der EU-Tabakrichtlinie: Seit Jahresbeginn müssen Eco-Zigarillos, deren Deckblatt aus verarbeitetem Tabak bestehen, als Zigaretten versteuert werden.

Zigarettenabsatz in Deutschland 1. Quartal/2015

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