Reallöhne steigen stark

Wiesbaden - Die wirtschaftliche Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 kommt immer mehr auch bei den Beschäftigten an. Die Inflation macht noch größere Zuwächse aber zunichte.

Im zweiten Quartal dieses Jahres stiegen die Reallöhne für Vollzeitkräfte dank hoher Tarifabschlüsse und längeren Arbeitszeiten um durchschnittlich 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.

Nur die vergleichsweise hohe Inflationsrate von 2,3 Prozent machte noch größere Zuwächse zunichte. Die Nominallöhne waren brutto mit 4,2 Prozent so stark gestiegen wie noch nie seit Einführung der Statistikreihe im Jahr 2008. Auch im ersten Quartal hatte es eine überdurchschnittliche Steigerung der Reallöhne gegeben.

dpa

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