Roche-Konzern profitiert vom Grippemittel Tamiflu

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Mit seinem Madikament Tamiflu „profitiert“ Roche von der Schweinegrippe.

Basel - Der Schweizer Pharmakonzern Roche profitiert vom Nachfrageboom für sein Grippemittel Tamiflu.

Die Verkäufe des Medikaments haben in den ersten drei Quartalen zwei Milliarden Franken (rund 1,3 Mrd Euro) in die Kassen gespült, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das waren 362 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2009 rechnet Roche mit Tamiflu- Erlösen von 2,7 Milliarden Franken.

Die Umsatzprognose für das Pharmasegment wurde für das Gesamtjahr 2009 angehoben. Dank der bisher guten Geschäfte soll das Plus im hohen einstelligen Bereich liegen.

Der gesamte Umsatz des Konzerns erhöhte sich im Zeitraum Januar bis September um neun Prozent auf 36,4 Milliarden Franken (rund 24 Mrd Euro). Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht. Roche-Chef Severin Schwan sprach von einem Umsatzwachstum über dem des Marktes. Er erwartet “ein sehr gutes Gesamtjahresergebnis“.

Die Erlöse der größten Sparte Pharma erhöhten sich in dem Zeitraum um elf Prozent auf 29,0 Milliarden Franken. Ohne die Tamiflu-Verkäufe hatte das Plus sechs Prozent betragen und ungefähr dem Durchschnitt des Weltmarktes entsprochen. Zum Anstieg trugen vor allem Krebsmedikamente bei. Dabei übertrafen sieben Präparate die Umsatzmarke von einer Milliarde Franken. Die kleinere Sparte Diagnostika steigerte den Umsatz um vier Prozent auf 7,4 Milliarden Franken.

dpa

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