Russland und Ukraine streiten über Gaspreise

Kiew - Die Ukraine erhält aus Russland Gas und leitet den Energieträger auch nach Westeuropa weiter. Doch darüber, wieviel Geld Kiew dafür bezahlen respektive bekommen soll, herrscht Uneinigkeit.

Der russische Energieriese Gasprom hat sich mit dem ukrainischen Staat auf eine neue Verhandlungsrunde geeinigt, berichtet die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Mittwoch. Beide Seiten streiten über den Preis für Gaslieferungen an die Ukraine und über die Transitgebühren, die Kiew für die Weiterleitung nach Westeuropa verlangen darf.

Den 2009 von der damaligen ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko geschlossenen Vertrag hält Kiew für rechtswidrig und möchte niedrigere Preise vereinbaren. Timoschenko war am Dienstag zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie bei dem Vertragsschluss mit Moskau ihr Amt missbraucht haben soll.

Lange Haftstrafe: Julia Timoschenko im Porträt

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dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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