Scheck geplatzt: Gebühr für Nachricht ist zulässig

Hamm/Berlin - Vor kurzem hat ein Gericht geurteilt, dass Banken keine Gebühren für die Bearbeitung von geplatzten Schecks erheben dürfen. Bei Benachrichtigungen sieht das aber anders aus.

Banken dürfen ihren Kunden für das Bearbeiten von geplatzten Schecks zwar keine Gebühren abknöpfen. Benachrichtigungen über nicht eingelöste Zahlungsaufträge dürfen aber kostenpflichtig sein. Darauf hat am Mittwoch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband in Berlin hingewiesen.

Nach Angaben des Verbandes sind Banken verpflichtet, ihre Kunden über abgelehnte Überweisungen, Lastschriften oder Schecks zu informieren. Für diese Benachrichtigung dürften sie dann auch Geld verlangen. Das Oberlandesgericht Hamm hatte vor kurzem Gebühren für die bloße Bearbeitung von geplatzten Schecks für unzulässig erklärt (Aktenzeichen: I-31 U 55/09).

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Die Nazi-Vergangenheit von Porsche: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz
Die Nazi-Vergangenheit von Porsche: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz
Allianz-Versicherung: Hacker greifen Autos an – mit gefährlichen Folgen
Allianz-Versicherung: Hacker greifen Autos an – mit gefährlichen Folgen

Kommentare