Scheck geplatzt: Gebühr für Nachricht ist zulässig

Hamm/Berlin - Vor kurzem hat ein Gericht geurteilt, dass Banken keine Gebühren für die Bearbeitung von geplatzten Schecks erheben dürfen. Bei Benachrichtigungen sieht das aber anders aus.

Banken dürfen ihren Kunden für das Bearbeiten von geplatzten Schecks zwar keine Gebühren abknöpfen. Benachrichtigungen über nicht eingelöste Zahlungsaufträge dürfen aber kostenpflichtig sein. Darauf hat am Mittwoch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband in Berlin hingewiesen.

Nach Angaben des Verbandes sind Banken verpflichtet, ihre Kunden über abgelehnte Überweisungen, Lastschriften oder Schecks zu informieren. Für diese Benachrichtigung dürften sie dann auch Geld verlangen. Das Oberlandesgericht Hamm hatte vor kurzem Gebühren für die bloße Bearbeitung von geplatzten Schecks für unzulässig erklärt (Aktenzeichen: I-31 U 55/09).

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