Schlecker-Betriebsrat: Staat soll helfen

Ehingen - Der Betriebsrat der insolventen Drogeriekette Schlecker fordert Staatshilfen zur Rettung des Unternehmens. “Das ist ein prinzipielles Anliegen, bei Opel und den Banken war das schließlich auch ein Thema.“

Das sagte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Arbeitnehmervertreter hoffen, dass auf diese Weise Geschäfte in kleineren Orten in der Fläche erhalten werden können.

“Schlecker-Filialen sind für die Grundversorgung auf dem Land unverzichtbar“, sagte die Rechtsanwältin und Beraterin des Betriebsrats, Elke Lill, dem “Manager Magazin online“. Daher sei eine staatliche Förderung “nicht nur möglich, sondern unseres Erachtens auch erforderlich.“ Schlecker hatte Mitte Januar für die deutschen Filialen und die Tochter IhrPlatz Insolvenz angemeldet. Rund 30 000 Beschäftigte bangen um ihre Jobs.

dpa

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