Drohende Staatspleite

Hedgefonds will mit Argentinien verhandeln

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In Argentinien ist der Protest wegen der drohenden Staatspleite groß.

New York - In den Streit zwischen Argentinien und einer Gruppe von Hedgefonds um 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) aus alten Staatsschulden kommt Bewegung.

Argentinien hat Verhandlungsbereitschaft über die Rückzahlung ausstehender Auslandsschulden signalisiert. Man werde mit den prozessierenden Hedgefonds aber nur verhandeln, wenn die Rechte der Inhaber der bereits umstrukturierten Schuldtitel beachtet werden, sagte Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner am Freitag bei einer Ansprache in Rosario, 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires. „Wir wollen unseren Verpflichtungen mit hundert Prozent der Gläubiger nachgehen, auch mit denen, die seinerzeit nicht die Umschuldung akzeptiert haben“, sagte die Präsidentin bei einer Kundgebung zur Feier des argentinischen Fahnentags.

Der US-Richter Thomas Griesa hatte einer Gruppe von Gläubigern, angeführt vom New Yorker Hedgefonds NML Capital, das Recht auf eine volle Auszahlung von offenen Forderungen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar (1,1 Mrd. Euro) zugestanden. Der Oberste Gerichtshof der USA wies am Montag ein Berufungsantrag Argentiniens ab.

dpa

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