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Schweizer Bank muss USA Steuerdaten liefern

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Credit Suisse

Lausanne - Amerikanische Steuerhinterzieher mit Konten bei der Schweizer Großbank Credit Suisse müssen damit rechnen, vom US-Fiskus entdeckt und belangt zu werden.

Eine entsprechendes Amtshilfegesuch der USA wurde am Freitag vom Schweizer Bundesgericht in Lausanne als rechtmäßig bestätigt.

Die US-Steuerbehörde IRS hatte 2011 unter Berufung auf das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz die Herausgabe von Daten mutmaßlicher US-Steuerbetrüger verlangt. Der Credit Suisse war zudem vorgeworfen worden, dass ihre Mitarbeiter US-Kunden aktiv geholfen hätten, Einkommen und Vermögen vor dem US-Fiskus zu verbergen.

Gegen die Herausgabe der im Rahmen einer Gruppenanfrage erbetenen Daten hatte ein Bankkunde Beschwerde eingelegt. Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht gab diesem Einspruch, wonach die Kriterien zur Identifizierung der US-Kunden zu allgemein gehalten seien, im März 2012 zunächst statt.

Die US-Steuerbehörde reichte daraufhin ein präziser formuliertes Gesuch ein, dem das Bundesverwaltungsgericht zustimmte. Beschwerden betroffener US-Kunden gegen diese Entscheidung wurden nun vom Bundesgericht, der obersten Schweizer Rechtsinstanz, abgewiesen. Wie viele US-Kunden der Credit Suissse betroffen sind und um welche Vermögenswerte es geht, wurde zunächst nicht bekannt.

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