Seehofer: Einschnitte bei Quelle ohne Alternative

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Horst Seehofer

München/Fürth - Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sieht keine Alternative zu den tiefen Einschnitten beim insolventen Versandhaus Quelle.

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“Der Arbeitsplatzverlust ist bitter für die betroffenen Arbeitnehmer und ihre Familien“, erklärte Seehofer am Freitag in München. “Es ist schmerzlich, dass die Sanierung des Unternehmens mit dem Abbau so vieler Arbeitsplätze verbunden ist.“ Die Alternative zu diesem Sanierungsprogramm wäre aber letztlich der Verlust aller Arbeitsplätze, sagte Seehofer laut Mitteilung. Bei Quelle sollen rund 3700 der 10 500 Stellen gestrichen werden. Die 109 Quelle-Technik-Center werden geschlossen, die Zahl der Quelle-Shops wird von 1450 auf rund 1000 reduziert.

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Seehofer setzte sich zugleich dafür ein, denjenigen zu helfen, die ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Er habe deshalb mit dem Chef der bayerischen Arbeitsagentur, Rainer Bomba, vereinbart, dass die Arbeitsagentur auf die betroffenen Arbeitnehmer zugehe und sich um jeden einzelnen Fall kümmere, um den Betroffenen - etwa über Qualifizierungsmaßnahmen - neue Perspektiven zu geben.

dpa

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