Die sieben wichtigsten Tipps für den Nebenjob

München - Wer mit einem Nebenjob etwas dazuverdienen will, muss auf einige rechtliche Fallstricke achten. Die tz erklärt, was Nebenjobber dürfen und was nicht.

Nebenjob anmelden: Zur Sicherheit sollten Arbeitnehmer einen Zweitjob von ihrem Arbeitgeber absegnen lassen. Der Chef kann den Nebenjob nämlich verbieten. Ein generelles Verbot, wie es einige Arbeitsverträge vorsehen, ist aber nicht rechtens!

Nicht für die Konkurrenz arbeiten: Der Chef kann den Nebenjob verbieten, wenn der Arbeitnehmer in seiner Freizeit für die Konkurrenz tätig werden will.

Nicht nachts arbeiten: Durch den Nebenjob darf die eigentliche Haupttätigkeit nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer die Nacht durcharbeitet und dann müde im Büro hockt, kann Ärger mit dem Chef bekommen. Als Faustregel gilt: Die Nachtruhe sollte etwa elf Stunden betragen.

Nicht im Urlaub arbeiten: Urlaub ist Erholungsurlaub, deshalb sind Nebenjobs in dieser Zeit tabu. Wer sich nicht dran hält, riskiert eine Abmahnung. Ausnahme: Ehrenämter und erholsame Jobs.

Nicht zu viel arbeiten: Die gesetzliche Höchstarbeitszeit liegt bei 48 Stunden – mehr sollten Jobber nicht arbeiten.

Nicht zu viel verdienen: Minijobber dürfen 400 Euro verdienen, dann müssen sie keine Steuern und Sozialabgaben zahlen. Kommen sie im Jahresschnitt über die 400 Euro pro Monat, dann entfällt dieser Vorteil und der Nebenjob lohnt sich nicht mehr. Wer mehr als 400 Euro verdient, braucht eine zweite Lohnsteuerkarte.

Nicht krank arbeiten: Wer für seinen Hauptjob krankgeschrieben ist, darf durch einen Nebenjob den Heilgungsprozess nicht negativ beeinflussen. Der Arzt muss also damit einverstanden sein, dass der Nebenjob weiter ausgeführt wird – sonst gibt’s eine Abmahnung.

Mk.

Rubriklistenbild: © dpa

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