Euroschwäche hilft Siemens

Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser. Foto: Rainer Jensen/Archiv
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Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser. Foto: Rainer Jensen/Archiv

München - Der Elektrokonzern Siemens kämpft trotz Rückenwinds durch die Euroschwäche weiter mit Problemen in seiner Stromerzeugungssparte.

Im dritten Geschäftsquartal legte der Umsatz um acht Prozent auf 18,8 Milliarden Euro zu, und der Auftragseingang stieg um vier Prozent auf 19,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in München mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte ergab sich dagegen ein Minus von 3 Prozent beim Umsatz und fünf Prozent beim Bestelleingang. Unter dem Strich gab der Gewinn wegen der Umbaukosten und der Probleme im Stromerzeugungsgeschäft um zwei Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro nach. 

Den Ausblick bekräftigte Siemens: Das Ergebnis je Aktie soll im laufenden Geschäftsjahr (30. September) weiterhin um mindestens 15 Prozent steigen. Im industriellen Geschäft geht Siemens weiterhin von einer Ergebnismarge von 10 bis 11 Prozent aus. 

dpa

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