Aus Leipziger Werk

Siemens verlagert Teil des Betriebes nach Portugal

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Ein Verdichtermonteur in der Firma Siemens in Leipzig.

München - Siemens verlegt einen Teil der Produktion aus dem Leipziger Werk in Böhlitz-Ehrenberg nach Portugal.

Von bislang 432 Beschäftigten sollen danach noch 288 übrig sein, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwochabend und bestätigte damit einen Bericht des Senders MDR 1 Radio Sachsen. Demnach soll der Stellenabbau in der Produktion von Schaltanlagen 2016 abgeschlossen sein. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, die betroffenen Mitarbeiter sollen Angebote von anderen Siemens-Standorten erhalten. Außerdem sind Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen sowie Aufhebungsverträge im Gespräch.

Der Abbau der Arbeitsplätze ist dem Bericht zufolge Teil eines Restrukturierungsplans, auf den sich Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft geeinigt haben. Im Gegenzug bleibe der Standort Böhlitz-Ehrenberg erhalten.

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dpa

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