Spaniens Flughäfen teilweise privatisiert

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Der Flughafen Madrid-Barajas. Der Börsengang war das größte Privatisierungsprojekt in Spanien seit dem gescheiterten Verkauf der Lotteriegesellschaft vor vier Jahren. Foto: Aena

Madrid (dpa) - Die Teilprivatisierung der spanischen Flughafenbehörde Aena, des größten Airport-Betreibers der Welt, hat die Erwartungen übertroffen.

Der Aktienkurs sprang beim Börsengang am Mittwoch bis zum Mittag auf 68 Euro, 17 Prozent über dem Ausgabepreis. Der hoch verschuldete spanische Staat verkaufte 49 Prozent der Aena-Anteile und versprach sich davon Einnahmen von mehr als 4,3 Milliarden Euro.

Der Börsengang war einer der größten seit Jahren in Europa. Aena stieg damit in Spanien in die Gruppe der 20 größten an der Börse notierten Unternehmen auf. 51 Prozent des Aena-Kapitals bleiben in öffentlicher Hand. "Dies war ein langer und schwieriger Prozess", sagte Aena-Präsident José Manuel Vargas. "Aber nun ist ein Traum wahr geworden."

Der Börsengang war das größte Privatisierungsprojekt in Spanien seit dem gescheiterten Verkauf der Lotteriegesellschaft vor vier Jahren. Verkehrsministerin Ana Pastor hofft, dass Aena durch den Börsengang wachsen und die Position als Branchenprimus noch ausbauen wird. Aena betreibt nach eigenen Angaben 46 Flughäfen in Spanien und ist außerhalb des Landes am Betrieb von 15 Airports beteiligt.

Aussagen von Verkehrsministerin Ana Pastor, Spanisch

Aena

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