"Spiegel": Prämien für Karstadt-Beschäftigte

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Wie geht es weiter mit Karstadt?

Essen - Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will die 28 000 Karstadt-Mitarbeiter mit einer Leistungsprämie motivieren. Gleichzeitig fordere er einen Gehaltsverzicht von ihnen, berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ ohne Angabe von Quellen.

Demnach sollen die Beschäftigten bei Karstadt künftig bis zu 20 Prozent mehr verdienen können ­ wenn ihr Haus oder ihre Abteilung höhere Umsätze als vergleichbare Einheiten mache. Ein Sprecher von Görg kommentierte die Angaben mit den Worten: “Wir führen die Gespräche mit den Gremien der Arbeitnehmervertreter und nicht in der Öffentlichkeit.“

Die Gewerkschaft Verdi hatte am Dienstag Klarheit für die Beschäftigten gefordert. Die Investorensuche für die Karstadt- Warenhäuser müsse mit Nachdruck vorangetrieben und vor dem Weihnachtsgeschäft abgeschlossen werden, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane . Nach großen finanziellen Opfern in den vergangenen Jahren könne es einen Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter nur mit einem soliden Geschäftsplan und Sicherheiten für die Beschäftigten geben. Eine “Spende“ ohne nachhaltige Perspektiven komme nicht in Frage. Jenseits der Tarifbindung das Einkommensniveau zu senken, sei indiskutabel.

Görg hält laut “Spiegel“ weitere Einbußen der Mitarbeiter für vertretbar, weil er mit ihrer Hilfe möglichst viele der verbliebenen 126 Karstadt-Häuser retten will. (Der Bericht lag dpa vorab in redaktioneller Fassung vor.) [Arcandor]: Theodor-Althoff-Str. 2, Essen dpa tob yynwe n1 tst

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