Spritpreise 10 Cent unter dem Rekordhoch

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Ein Mann betankt an einer Tankstelle in München sein Auto (Archivbild).

München - Der Benzinpreis ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen - seit dem Rekordhoch im Frühjahr aber wieder deutlich gesunken.

ADAC-Sprecher Andreas Hölzel sagte am Donnerstag: “Wir lagen gestern bei 1,57 Euro für Super E10 und bei 1,43 für Diesel. Beide Sorten waren dieses Jahr schon 10 Cent teurer.“

Shell-Sprecherin Cornelia Wolber erklärte, die politischen Spannungen im arabischen Raum sowie die Nachfrage aus den USA und China hätten die Öl- und Spritpreise im Frühjahr hochgetrieben. “Das alles hat sich wieder ein bisschen entspannt, und entsprechend sind die Preise an den Zapfsäulen gesunken.“ Auch die abflauende Konjunktur wirke dämpfend. Am Spotmarkt in Rotterdam habe eine Tonne Benzin am 1. Januar 921 Dollar gekostet, am 4. April 1214 Dollar und am 28. Juni nur noch 896 Dollar.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Begründungen für Benzinpreise
Es scheint, als würden die Ölkonzerne immer eine "Ausrede" für steigende Benzinpreise finden. Einige skurille Begründungen hat beispielsweise der Ökonom Martin Kapp auf webjournal.ch zusammengestellt. © dpa
Begründungen für Benzinpreise
 © Quelle: webjournal.ch
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 © mol
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Die “Saarbrücker Zeitung“ berichtete, der Preis für einen Liter Super E5 sei von 1,05 Euro vor zehn Jahren auf 1,72 Euro im vergangenen März gestiegen. Der Dieselpreis sei von 84 Cent auf 1,53 Euro gestiegen. Die Bundesregierung habe in einer Antwort auf eine Parlamentsanfrage der SPD die Verteuerung des Rohöls auf dem Weltmarkt für die Preisexplosion verantwortlich gemacht: Der Importpreis habe sich seit zehn Jahren “mehr als verdreifacht“.

dpa

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