Steigende Ölpreise wegen Gewalt in Libyen

Singapur - Die Gewalt in Libyen hat die Ölpreise am Montag kräftig in die Höhe getrieben. Das ölreiche Land steht nun im Mittelpunkt des Interesses.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete im frühen Handel 103,64 US-Dollar. Das waren 1,12 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März legte ebenfalls deutlich um 1,18 Dollar auf 87,38 Dollar zu.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Begründungen für Benzinpreise
Es scheint, als würden die Ölkonzerne immer eine "Ausrede" für steigende Benzinpreise finden. Einige skurille Begründungen hat beispielsweise der Ökonom Martin Kapp auf webjournal.ch zusammengestellt. © dpa
Begründungen für Benzinpreise
 © Quelle: webjournal.ch
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 © mol
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Händler begründeten den Schub mit den anhaltenden Unruhen in vielen arabischen Ländern. Insbesondere das ölreiche Libyen steht nun im Mittelpunkt des Interesses. Mit brutaler Gewalt haben Elitetruppen dort am Wochenende die Gegner von Machthaber Muammar al-Gaddafi zusammengeschossen. Nach Berichten der Opposition starben binnen zwei Tagen mindestens 200 Menschen, dennoch breitet sich der Protest aus.

Libyen ist auch Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Die zwölf Opec-Staaten zeichnen für rund 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion verantwortlich.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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