Griechen empört

Steuerchaos nach Pfusch im Finanzministerium

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Protestmarsch in Athen.

Athen - In Griechenland haben zahlreiche Fehler der Finanzbeamten bei einer Neuberechnung des Wertes von Immobilien zu einem Steuerchaos geführt.

Etliche Bürger sind empört über enorme Erhöhungen der Immobiliensteuern. Daher ordnete Regierungschef Antonis Samaras an, der Wert der Immobilien müsse nach den im vergangenen Jahr geltenden Preisen berechnet werden. Am Donnerstag trat dies in Kraft, berichtete das griechische Fernsehen. Alles muss jetzt neu berechnet werden. Auch der Finanzminister Gikas Hardouvelis gestand Fehler ein und versprach Korrekturen.

Regierungsnahe Medien führten das Chaos auf „Flüchtigkeitsfehler“ hauptsächlich wegen der Pensionierung vieler erfahrener Beamten zurück. In einem krassen Fall sollte der Besitzer eines kleines Hauses mit einer Wohnfläche von 75 Quadratmeter auf der Insel Kefalonia 3636 Euro Immobiliensteuern zahlen. Das ist mehr als das Zehnfache der Immobiliensteuern vom Vorjahr (323 Euro).

dpa

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