Noten „gut“ bis „ausreichend“

Stiftung Warentest untersucht 30 Lachsfilets und gibt Kunden allgemeinen Tipp

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Besonders überzeugen konnten im Test frische Lachsfilets.

Wer frischen Fisch kaufen möchte, muss sich dafür nicht an die Theke stellen. Seit wenigen Jahren gibt es ihn auch abge­packt in Selbst­bedienungs­truhen von Discountern und Supermärkten. Welche sind am besten? 

Berlin - Frisch, abge­packt unter Schutz­atmosphäre und gekühlt bei knapp über 0 Grad Celsius – auf diese Art verkaufen Discounter und Supermärkte seit 2014 in größerem Stil Lachs. Die Stiftung Warentest hat die Qualität dieser frischen Filets, aber auch von vielen tief­gefrorenen umfang­reich geprüft. Dafür untersuchten Experten eines Labors die Filets auf Schad­stoffe und unerwünschte Mikro­organismen, beschrieben Geschmack und Konsistenz und kontrollierten die Kenn­zeichnung. Die Gesamt­urteile reichen von gut bis ausreichend.

Das Ergebnis: Die Qualität von Wildlachs kann nicht mit Zuchtlachs mithalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die 30 abgepackte Lachsfilets unter die Lupe nahm. Guten Lachs gibt es laut Stiftung Warentest bereits für 16 Euro pro Kilo, in Bio-Qualität für 23,60 je Kilo. Besonders überzeugen konnten im Test frische Lachsfilets: Viele davon seien besser und nicht teurer als tiefgekühlte Filets, erklärten die Tester. Alle der untersuchten frischen Lachsfilets stammen von Fischen aus der Zucht. Zwischendurch gefroren waren sie laut Laboranalyse nicht. Selbst am Ende der etwa zweiwöchigen Verbrauchfrist gab es demnach keine besorgniserregende Keimbelastung.

Fünf der sieben frischen Filets fielen demnach durch ihre sehr gute sensorische Note auf. Wer lieber Tiefkühlfisch kauft, ist laut Stiftung Warentest mit Zuchtlachs gut bedient. Die meisten von 14 im Test untersuchten tiefgekühlten Zuchtlachsen schnitten gut ab. Die Wildlachsfilets enttäuschten demnach dagegen vor allem geschmacklich: Nur zwei von neun untersuchten Filets schnitten gut ab, der Rest befriedigend. Kein Fisch im Test war nennenswert mit Quecksilber, Kadmium, Blei oder perfluorierten Tensiden belastet.

Auf test.de können Sie das detaillierte Testergebnis herunterladen (Kosten: 2,50 Euro). 

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AFP

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