Nach Weihnachtsgeschäft

Streiks bei Amazon für dieses Jahr beendet

Bis zum Heiligabend hatten Amazon-Beschäftigte das Weihnachtsgeschäft bestreikt. Foto: Henning Kaiser/Archiv
+
Bis zum Heiligabend hatten Amazon-Beschäftigte das Weihnachtsgeschäft bestreikt.

Leipzig - Die Gewerkschaft Verdi hat die Streiks beim US-Versandhändler Amazon für dieses Jahr für beendet erklärt. Man werde nun schauen, wie es 2016 weitergehe, sagte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

Bis zum Heiligabend hatten Amazon-Beschäftigte das Weihnachtsgeschäft bestreikt. Zwar sei es in den vergangenen Jahren gelungen, die Arbeitsbedingungen bei Amazon zu verbessern, sagte Lauenroth-Mago. Aber nach wie vor verweigere sich der US-Konzern Tarifverhandlungen. Das werde Verdi nicht akzeptieren und gegebenenfalls mit weiteren Streiks im nächsten Jahr reagieren. "Für uns ist es klar: Wir können den Marktführer nicht dauerhaft ohne Tarifvertrag lassen." Seit Frühjahr 2013 ruft Verdi immer wieder zu Arbeitsniederlegungen auf.

Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das würde für die Mitarbeiter mehr Sicherheit und höhere Löhne bedeuten. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des in dieser Branche Üblichen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Virtuelle Währung kostet Zehntausende Deutsche ihr Geld - es hätte verhindert werden können
Virtuelle Währung kostet Zehntausende Deutsche ihr Geld - es hätte verhindert werden können
Autopapst über E-Autos: „Der größte Wettbewerbsvorteil von Tesla ist nicht die Batterie, sondern…“ 
Autopapst über E-Autos: „Der größte Wettbewerbsvorteil von Tesla ist nicht die Batterie, sondern…“ 
Paukenschlag in deutscher Wirtschaft: Top-Manager wird Vorstandschef bei der Commerzbank - Experten überrascht
Paukenschlag in deutscher Wirtschaft: Top-Manager wird Vorstandschef bei der Commerzbank - Experten überrascht
Ausgerechnet in der Corona-Krise: Riesenstörung bei Lieferando - Hintergrund jetzt klar
Ausgerechnet in der Corona-Krise: Riesenstörung bei Lieferando - Hintergrund jetzt klar

Kommentare