Strompreis um bis zu 43 Prozent gestiegen

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Strom wird immer teurer - in den vergangenen Jahren um bis zu 43 Prozent.

Berlin - Verbraucher müssen für Strom immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Berechnungen des unabhängigen Vergleichsportals toptarif.de stiegen die Kosten in den vergangenen fünf Jahren um bis zu 43 Prozent.

Grund hierfür sind aber nicht nur die höheren Preise - auch der Verbrauch ist gestiegen. “Die technische Ausstattung der Haushalte wird immer besser“, sagt Daniel Dodt von toptarif.de. So verbrauchten moderne Fernseher heute oft allein durch ihre Größe mehr Strom als alte Modelle.

Am stärksten betroffen sind große Haushalte. Verbrauchte ein sechsköpfiger Musterhaushalt 2006 rund 5760 Kilowattstunden Strom im Jahr, musste er bei einem durchschnittlichen Preis von 18,6 Cent für die Kilowattstunde insgesamt rund 1070 Euro pro Jahr zahlen. In diesem Jahr verbraucht derselbe Haushalt im Durchschnitt etwa 6580 Kilowattstunden Strom und zahlt dafür etwa 23,3 Cent. Die Gesamtausgaben summieren sich auf rund 1530 Euro.

Auch für andere Haushaltsgruppen sind die Rechnungsbeträge seit 2006 spürbar gestiegen. “Die Gruppe der Singles beispielsweise muss im Fünfjahres-Vergleich durchschnittlich rund 36 Prozent mehr an die Stromversorger zahlen“, sagt Dodt. Kostete der Strombedarf eines Einpersonen-Haushaltes ursprünglich 426 Euro, werden heute - bei einem mittleren Mehrverbrauch von 12,8 Prozent - gut 581 Euro pro Jahr fällig.

dpa

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