Deutliche Unterschiede 

Studie bestätigt Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen in Unternehmensspitzen

Frauen verdienen als Führungskräfte in deutschen Unternehmen im Schnitt fast ein Drittel weniger als Männer. Das bestätigte nun ein neue Studie. 

Hamburg - Ein weiblicher Vorstand bekomme mit 2,1 Millionen Euro gut 30 Prozent weniger als die durchschnittliche Vergütung eines männlichen Kollegen (3,1 Millionen), wie eine am Sonntag veröffentlichte Studie der Boston Consulting Group für das "Manager Magazin" zeigt.

Eine Aufsichtsrätin in einem börsennotierten Unternehmen kassiert im Schnitt demnach 95.000 Euro, ihr männlicher Kollege dagegen 119.000 Euro und damit 25 Prozent mehr. Bei einem Vergleich der "einfachen" Kontrolleure, betrage der Verdienstabstand immer noch elf Prozent.

Männer erhalten zudem für ihre Arbeit in Ausschüssen des Aufsichtsrats im Schnitt 61 Prozent mehr Geld als Frauen, weil sie öfter den Vorsitz haben oder in wichtigeren und besser bezahlten Ausschüssen sitzen. Teilweise fällt demnach sogar das Sitzungsgeld für Frauen geringer aus, weil diese in weniger Ausschüssen sitzen.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / Arno Burgi/dp

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