Hier sitzt das Geld - die reichsten Landkreise

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Den Deutschen steht nach Angaben der GfK im kommenden Jahr eine Kaufkraft von rund 1550 Milliarden Euro zur Verfügung.

Berlin - Die Krise kommt nach einer Studie in den Geldbeuteln der Deutschen an. Wie sich die Kaufkraft in Deutschland verteilt zeigt die Studie auch.

Das verfügbare Einkommen werde 2010 im Schnitt um 42 Euro pro Einwohner sinken, zitiert die “Welt am Sonntag“ aus einem Bericht der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In Relation zum Jahreseinkommen von durchschnittlich 18 904 Euro hielten sich die Verluste für den Einzelnen aber noch in Grenzen.

Hier sitzt das Geld: die zehn reichsten Landkreise

Hier sitzt das Geld: die zehn reichsten Landkreise
Die Krise schlägt jetzt auch auf die Kaufkraft der Bürger durch. Im Schnitt haben sie im kommenden Jahr 42 Euro weniger in der Tasche. Das hat die GfK, die Gesellschaft für Konsumforschung, ermittelt. Wie sich das Geld in Deutschland verteilt, zeigt das Forschungsinstitut auch: Hier die zehn kaufkraftstärksten Landkreise - darunter sechs Kreise aus der Region. © dpa
Hier sitzt das Geld: die zehn reichsten Landkreise
Auf Platz eins steht der Hochtaunuskreis. 27.426 Euro hat hier ein Einwohner im Schnitt jährlich zur Verfügung. © dpa
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Platz zwei: Starnberg. Bewohner am malerischen Starnberger See können jährlich 27.095 Euro ausgeben. © dpa
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Mit 26.057 Euro jährlich pro Einwohner landet der Landkreis München auf Platz drei. Hier die TU in Garching. © dpa
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Main-Taunus-Kreis: Platz vier mit 26.003 Euro Kaufkraft. © dpa
Hier sitzt das Geld: die zehn reichsten Landkreise
25.713 Euro haben die Münchner im Schnitt in der Tasche. Damit steht die Landeshauptstadt auf Platz fünf. © dpa
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Platz sechs: Ebersberg. Hier verfügen die Menschen jährlich über 25.137 Euro. © dpa
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Auch auf Platz sieben steht ein Landkreis aus der Region: Fürstenfeldbruck. 24.087 Euro geben die Leute hier aus. © dpa
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Erlangen: Platz acht mit 23.674 Euro Kaufkraft. © dpa
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Und schon wieder ein Landkreis aus Oberbayern: Dachau. 23.354 Euro stehen hier den Bewohnern zur Verfügung. © dpa
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Platz zehn: Kreis Stornman in Schleswig-Holstein mit einer Kaufkraft von 23.328 Euro. © dpa

Die drei Kreise mit der höchsten Kaufkraft in Deutschland sind wie im Jahr 2009 der Hochtaunuskreis, der Landkreis Starnberg und der Landkreis München. Unter den 25 Kreisen mit der höchsten Kaufkraft konnte der Landkreis Freising von Platz 17 um drei Positionen nach oben klettern und belegt nun mit 22.581 Euro den 14. Platz. Neu unter den Top 25 ist der Landkreis Erding, der im vergangenen Jahr noch auf Platz 28 und nun auf 23 anzutreffen ist.

Den Bewohnern Deutschlands steht nach den Angaben im kommenden Jahr eine Kaufkraft von rund 1550 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese Kaufkraft messe das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Damit hätten die Deutschen 7,5 Milliarden Euro weniger Kaufkraft zur Verfügung als im Jahr 2009. Diesem nominalen Kaufkraftabfall stehe der Studie zufolge jedoch eine voraussichtliche niedrige Inflation entgegen.

In diesen Ländern lebt es sich am besten

Nur Platz 22 erreichte DEUTSCHLAND bei der Studie der UN, bei der die Lebensqualität in 182 Ländern untersucht wurde. Auch 2008 lag Deutschland auf RANG 22. Grund für das für ein mitteleuropäisches Land schlechte Abschneiden ist die Wiedervereinigung, die sich negativ auf das Einkommen der Deutschen auswirkt. © dpa
Knapp vor Deutschland erreichte GROSSBRITTANIEN RANG 21 bei der UN-Studie. Der durchschnittliche Engländer wird 79,2 Jahre alt, der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 79,8 Jahren. © dpa
NEUSEELAND ist das Traumziel für viele junge Deutsche. Am anderen Ende der Welt lebt es sich nach den Recherchen der UN recht angenehm. So landete das Kiwi-Land auf PLATZ 20 der Liste. © obs/Stepin GmbH
Ein Willkommensschild steht vor dem Schloss von Vaduz im Fürstentum LIECHTENSTEIN. Das Fürstentum, das in den vergangenen Jahren als Steuerparadies viel kritisiert wurde, erreichte PLATZ 19 der UN-Liste. © dpa
Das Kolosseum von Rom ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der ewigen Stadt. In ihr und dem Rest ITALIENS lebt es sich nach UN-Berechnungen ziemlich gut: Das Land belegte PLATZ 18 von 182 untersuchten Staaten. © dpa
Die meisten Touristen sind überrascht, wie klein die Statue des „Männeken Pis“ in Wirklichkeit ist. Die BELGIER sind stolz darauf, dass Brüssel als eine „Hauptstadt Europa“ fungiert. Ihr kleines Land belegt PLATZ 17 der UN-Liste. © dpa
DÄNEMARK ist nicht nur wegen der possierlichen kleinen Badehäuser an der Ostsee eine Reise wert. Das Land belegt PLATZ 16 der UN-Liste. Doch werden die Deutschen im Durchschnitt rund eineinhalb Jahre älter als die Dänen. © dpa
Die feurigen SPANIER können sich glücklich schätzen. Sie belegen PLATZ 15 der UN-Liste. © dpa
Unsere Nachbarn, die ÖSTERREICHER, liegen auf PLATZ 14 der UN-Liste. Sie werden statistisch genau so alt wie die Deutschen, und zwar 79,9 Jahre.  © dpa
Vor mehr als 400 Jahren brach der Engländer Henry Hudson mit einem Segelschiff aus Schilf, wie jenem auf unserem Bild, von Amsterdam nach Asien auf. Dabei entdeckte er die Insel Manhatten. Heute lebt es sich in den USA ziemlich angenehm, jedenfalls in Durchschnitt betrachtet. AMERIKA landete auf PLATZ 13. © dpa
Im Winter dunkel, im Sommer hell. Diese Wechsel tun der Lebensqualität der FINNEN aber keinen Abbruch. Das Land belegt PLATZ 12 der UN-Liste. © dpa
Das Großherzogtum LUXEMBURG bietet seinen Bürgern eine gute Lebensqualität. Es belegt PLATZ 11 der UN-Liste. © dpa
Die Japaner werden am ältesten. Nach Berechnungen der UN werden sie durchschnittlich 82,7 Jahre alt. Das sind fast drei Jahre älter als die Deutschen. JAPAN landete auf PLATZ 10 der UN-Lebenswert-Liste.  © dpa
Genfer See, Almwirtschaft und Finanzzentrum: So klein die SCHWEIZ auch ist, so vielfältig ist sie. Das Land der drei Sprachen steht auf RANG 9 der UN-Liste. © dpa
Die vor dem Ärmelkanal an der französischen Küste gelegene Insel Mont-Saint-Michel ist ein beliebtes Reiseziel. FRANKREICH hat sich in den vergangenen Jahren in Bezug auf die Lebensqualität verbessert. Es kletterte auf dem UN-Index vom elften auf den achten RANG. © dpa
Applaus für Pipi Langstrumpf: Im Theaterpark im schwedischen Smaland werden die Figuren von Astrid Lindgreen lebendig. SCHWEDEN, das Land der berühmten Kinderbuchautorin belegt auf dem Index PLATZ 7. © dpa
Die NIEDERLANDE, das Land der Grachten, Segelboote und Tulpen, versprechen ein hohes Maß an Lebensqualität. Bei der UN-Rangliste belegt das Land RANG 6. © dpa
Dass die UN-Studie auf Zahlen aus dem Jahr 2007 beruht, ist sicher ein wichtiger Grund dafür, dass das Land auf PLATZ 5 des Indexes liegt. Denn in IRALND hatte und hat die Wirtschaftskrise von 2008 enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und sicherlich auch auf die Lebensqualität. © dpa
KANADA hat vieles: große Städte wie Vancouver auf unserem Bild, Holzfäller und die Niagara-Fälle. Hier lebt es sich nach dem UN-Index sehr angenehm: PLATZ 4. © dpa
Im Jahr 2007, auf dessen Daten der UN-Inxdex von 2009 beruht, war vom drohenden Staatsbankrott in ISLAND noch nichts zu spüren. So belegt das Land RANG 3 der UN-Liste. © dpa
In AUSTRALIEN werden die Menschen im Durchschnitt 81,4 Jahre alt. Das Land liegt in punkto Lebensqualität ganz vorne, nämlich auf PLATZ 2 der UN-Liste des „Human Development Report“. Kein Wunder, dass die Skyline von Sidney bei vielen Fernweh auslöst. © dpa
Nicht nur im norwegischen Jugendstilstadt, dessen sehenswertes Panorama auf unserem Foto zu bewundern ist, lebt es sich sehr angenehm. NORWEGEN liegt in Sachen Lebensqualität WELTWEIT AN DER SPITZE, ergab der UN-Index von 2009: PLATZ 1. © dpa

Für dieses Jahr hatte die GfK noch einen Anstieg des Nettoeinkommens um 1,1 Prozent im Vergleich zu 2008 vorausgesagt, zugleich aber auch auf eine höhere Inflation verwiesen.

dpa

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