Katastrophale Zahlen

Textilhandel stöhnt über warmen September

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Für den Textilhandel bringt der ungewöhnlich warme Herbst große Probleme. Foto: Nicolas Armer

Statt mit Sturm und Regen hat sich der Herbst bisher vor allem mit Badewetter präsentiert. Für den Textilhandel kein Grund zur Freude.

Köln (dpa) - Der bisher ungewöhnlich warme September treibt dem deutschen Textilhandel die Schweißperlen auf die Stirn. Die aktuelle Herbst- und Winterware sei bisher vielfach in den Regalen liegen geblieben.

Viele Händler hätten im laufenden Monat deshalb bereits über katastrophale Zahlen berichtet, sagte der Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels, Axel Augustin, in Köln.

Zum Teil seien schon Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent gemeldet worden. Fraglich sei derzeit, ob die ausgefallenen Käufe nachgeholt würden. "Das wird eine knüppelharte Saison", meinte Augustin. Für den Textilhandel gehe es nun darum, dass herbstliche Temperaturen die Kunden stärker in die Läden lockten. Wichtig sei, dass die Händler nicht zu früh zum Rotstift griffen und zunächst einmal auf Rabatte für die aktuelle Ware verzichteten.

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