ThyssenKrupp tiefer in den roten Zahlen

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Die Hauptverwaltung von ThyssenKrupp in Duisburg.

Düsseldorf - Die Wirtschaftskrise hat Deutschlands größten Stahlhersteller ThyssenKrupp im dritten Quartal des Geschäftsjahres noch tiefer in die roten Zahlen gerissen.

Von April bis September musste das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von 772 Millionen Euro hinnehmen, wie der Dax-Konzern am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Das war noch einmal deutlich schlechter als von Januar bis März, als der Fehlbetrag bei 455 Millionen Euro lag. Vor einem Jahr hatte ThyssenKrupp noch einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro erzielt.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel auf 9,3 Milliarden Euro zurück. Im Vorquartal lagen die Erlöse bei 9,9 Milliarden Euro. Experten hatten mit einem Umsatz von 9,5 Milliarden Euro gerechnet.

Die gesamtwirtschaftliche Lage habe sich im dritten Geschäftsquartal weiter verschlechtert. Erst gegen Ende des Zeitraums sei eine Stabilisierung erkennbar gewesen. Erhebliche Belastungen erwartet der Konzern vor allem durch Wertberichtigungen und gestiegene Projektkosten für die neuen Werke in Brasilien und den USA.

dpa

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