Trotz Krise: Britische Manager verdienen mehr

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Britische Manager verdienen trotz Krise deutlich mehr.

London - Die Grundgehälter britischer Top-Manager sind trotz hoher Unternehmensverluste und Wirtschaftskrise kräftig gestiegen. Und das obwohl Deutschland, Frankreich und Großbritannien gemeinsam gegen hohe Boni vorgehen wollen.

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Gemeinsam gegen Banker-Boni

Während die Werte der wichtigsten Unternehmen aus dem Aktienindex FTSE 100 teilweise pulverisiert wurden, strichen deren Chefs gemeinsam über eine Milliarde Pfund an Gehalt ein, wie aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung der Zeitung “The Guardian“ hervorgeht. Inklusive der Bonuszahlungen fiel das Einkommen im vergangenen Geschäftsjahr um durchschnittlich fünf Prozent. Während die Boni schrumpften, stiegen die Grundgehälter mehr als dreimal so stark wie die Einkommen normaler Arbeitnehmer.

Und während sich die Top-Manager über ein höheres Grundeinkommen freuten, verordneten sie vielen ihrer Beschäftigten Nullrunden oder entließen Mitarbeiter, um die Kosten zu drücken. Der bestbezahlte Großverdiener unter den britischen Topmanagern war der Chef des Reinigungsmittel-Konzerns Reckitt Benckiser, Bart Becht. Sein Gehalt inklusive Boni und sämtlicher andere Sonderzahlungen summierte sich laut “Guardian“ auf 36,8 Millionen Pfund (42 Mio Euro).

dpa

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