Tsipras trotz Gegenwind optimistisch für Einigung mit Geldgebern

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Griechenlands Ministerpräsident Tsipras: Seine Regierung "tut alles, was sie tun muss", damit es zu einer "ehrhaften Lösung" komme. Foto: Simela Pantzartzi

Athen (dpa) - Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat erneut bekräftigt, Athen unternehme alles, damit eine Einigung mit seinen Geldgebern gelingt.

Wie Tsipras im griechischen Parlament weiter sagte, gebe es eigentlich kein technisches Thema mehr, was im Wege stehe, damit es zu einer für alle Seiten günstigen Einigung komme. Es hänge "vom politischen Willen" der Partner in der EU ab. Seine Regierung "tut alles, was sie tun muss", damit es zu einer "ehrhaften Lösung" komme.

Bei den Geldgebern Athens herrscht nach Informationen aus Brüssel allerdings weiter Skepsis, ob es zu einer baldigen Einigung kommen wird. Vom nächsten Eurofinanzminister-Treffen am Montag (11. Mai) in Brüssel wurde kein Durchbruch erwartet. Der französische Finanzminister Michel Sapin hatte am Donnerstag im Europaparlament gesagt, er erwarte am Montag keine endgültige Einigung mit Athen.

Die Finanzminister der Eurogruppe wollen bei ihrer Sitzung auch über Griechenland beraten. Die Gespräche stehen unter hohem Zeitdruck, da ohne eine Vereinbarung über die verlangten Reformen blockierte Hilfsgelder von 7,2 Milliarden Euro nicht an Griechenland ausgezahlt werden können. In der griechischen Presse hießt es in den vergangenen Tagen aus Quellen der Regierung, dass Athen nun bereit sei, neue Sparmaßnahmen in Höhe von fast sechs Milliarden Euro zu treffen.

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