Um Kosten zu sparen

Bericht: Massive Stellenstreichung bei Deutscher Bank - jeder zehnte Mitarbeiter betroffen

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Die Deutsche Bank.

Der neue Bank-Chef Christian Sewing hatte es bereits drastische Einschnitte angekündigt, nun wird es offenbar tausende Mitarbeiter treffen. Laut einem Medienbericht plant die Deutsche Bank tausende Stellen zu streichen.

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank erwägt nach Informationen des „Wall Street Journal“, nahezu 10 000 Jobs zu streichen, um die Kosten zu senken. Damit wäre etwa jeder zehnte der insgesamt 97 100 Mitarbeiter betroffen, schrieb das Blatt. Deutschlands größtes Bankhaus wollte den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren.

Allerdings hatte der neue Bank-Chef Christian Sewing bereits drastische Einschnitte im Investmentbanking angekündigt, das zur Bürde für das Frankfurter Geldhaus geworden ist. Die Deutsche Bank hat im Investmentbanking Marktanteile verloren hat, insbesondere an die US-Konkurrenz. Zudem sind die Kosten im Branchenvergleich sehr hoch. In Sewings Umbauplan wird deshalb das US-Handelsgeschäft mit Anleihen und voraussichtlich auch Aktien am heftigsten beschnitten.

Hinzu kommt die Fusion der Deutschen Bank mit der Postbank. Auch dabei könnten zahlreiche Stellen wegfallen. In den kommenden vier Jahren sollten jeweils 1500 Mitarbeiter über freiwillige Abfindungsprogramme und natürliche Fluktuation das Unternehmen verlassen, hatte es in Berichten geheißen.

dpa

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