Umfrage: Aufschwung ist Weltwirtschaftslage zu verdanken

Berlin - Vor wenigen Tagen erst hatte Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder den wirtschaftlichen Aufschwung vor allem mit der unter Rot-Grün beschlossenen “Agenda 2010“ begründet.

Die Deutschen sind anderer Meinung, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage für die “Bild am Sonntag“ ergab. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten erklärten den Aufschwung in Deutschland mit der Lage der Weltwirtschaft.

Nur 22 Prozent der Befragten waren der Ansicht, das Wirtschaftswachstum seien den Reformen des früheren SPD-Kanzlers zu verdanken - unter SPD-Anhängern waren es 40 Prozent. Der Politik der aktuellen schwarz-gelben Bundesregierung schrieben 28 Prozent der Befragten den Aufschwung zu. Unter Unionsanhängern lag die Zustimmung mit 49 Prozent deutlich höher.

Höher bewerteten die Befragten den Anteil der Arbeitnehmer und Unternehmer im Land: 54 Prozent der Befragten rechneten die starke Wirtschaftsentwicklung den Arbeitnehmern, 50 Prozent den Unternehmern an. Für die Umfrage hatte Emnid dem Bericht zufolge am vergangenen Donnerstag 503 Menschen befragt.

dpa

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