Klage der Versicherungskammer Bayern

Urteil: Die Bayerische darf ihren Namen behalten

Die Versicherungsgruppe „Die Bayerische“ darf ihren Namen behalten - Das Landgericht  entschied, dass durch den Namen keine Spitzenstellung in Bayern suggeriert würde.

München - Entscheidung in einem bayerischen Namensstreit: Die Versicherungsgruppe Die Bayerische darf sich weiterhin so nennen, wie das Landgericht München I in einem am Freitag bekanntgewordenen Urteil (Az.: 33O14425/16) entschied. Geklagt hatte die Versicherungskammer Bayern. Ihrer Ansicht nach ist die Bezeichnung irreführend: Es entstehe der unzutreffende Eindruck, Die Bayerische sei im Freistaat im Bereich der Versicherung der maßgebliche Anbieter.

Die Richter sahen das anders. Mit der Verwendung des bestimmten Artikels „die“ behaupte die Versicherungsgruppe keine Spitzenstellung für sich, heißt es in der Urteilsbegründung. Da keine Hervorhebung erkennbar sei, stünde nicht das „die“, sondern das „Bayerische“ im Vordergrund. Auch eine Verwechslung der beiden Unternehmen schloss das Gericht aus, da der Unterschied der beiden Namen zu groß sei.

Allerdings ist der Rechtsstreit damit noch nicht beendet. Die Versicherungskammer Bayern geht in Berufung.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Kunden müssen bald mehr bezahlen: Sparkasse dreht an der Gebührenschraube
Kunden müssen bald mehr bezahlen: Sparkasse dreht an der Gebührenschraube
Aldi: Eine Frau erlebt eine böse Überraschung mit Fotobuch
Aldi: Eine Frau erlebt eine böse Überraschung mit Fotobuch
„Nur dann gestattet, wenn ...“: Aldi reagiert auf Angebots-Vorwürfe 
„Nur dann gestattet, wenn ...“: Aldi reagiert auf Angebots-Vorwürfe 
Salmonellen nachgewiesen: Netto ruft bayerisches Produkt zurück
Salmonellen nachgewiesen: Netto ruft bayerisches Produkt zurück

Kommentare