US-Notenbankchef sieht Ende der Rezession

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US-Notenbankchef Ben Bernanke

Washington - Die USA haben die schwerste Rezession seit der Großen Depression der 1930er Jahre nach Ansicht von Notenbankchef Ben Bernanke höchstwahrscheinlich hinter sich gelassen.

Die Wirtschaft wachse inzwischen wohl wieder, sagte der Präsident der Fed am Dienstag in Washington. Das Wachstum werde aber nicht stark genug sein, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenrate - die sich mit 9,7 Prozent bereits auf dem höchsten Stand seit 26 Jahren befindet - zu verhindern, sagte Bernanke auf einer Veranstaltung der Brookings Institution. Der Zentralbankchef zeigte sich optimistisch, dass der Kongress eine Neuordnung der Finanzaufsicht beschließen wird, um eine Wiederholung einer solchen Krise zu vermeiden.

Der Schaden der jetzigen Krise sei zu groß gewesen. “Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass eine umfassende Reform bevorsteht“, sagte Bernanke, den Präsident Barack Obama unlängst für eine zweite Amtszeit nominiert hat. Obama hatte den Kongress in einer Rede zum Jahrestag der Pleite der Großbank Lehman Brothers am Montag zu einer raschen Neuordnung der Finanzaufsicht aufgefordert. Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal, das am 30. September endet, wieder zurück auf den Wachstumspfad kommt.

Die annualisierte Wachstumsrate soll drei bis vier Prozent betragen. Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt noch um ein Prozent

AP

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