vbw-Chef

Brossardt: Zeitarbeit nicht auf 18 Monate begrenzen

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Nürnberg - Bayerische Arbeitgebervertreter haben Forderungen nach einer Begrenzung von Zeitarbeitseinsätzen auf 18 Monate eine Absage erteilt.

Leiharbeiter müssten auch künftig bis zu 24 Monate bei ein und demselben Betrieb eingesetzt werden dürfen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt, am Montag in Nürnberg.

Der vbw-Chef begründet dies damit, dass vor allem hochqualifizierte Leiharbeiter wie Ingenieure oft im Rahmen von befristeten Projekten eingesetzt würden. „Es wäre absurd, diese Einsätze vorzeitig beenden zu müssen, weil die Überlassungshöchstdauer des Zeitarbeiters erreicht ist“, sagte Brossardt bei einer Veranstaltung seines Verbandes.

Auch würde eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten mit der Auszeit von Mitarbeitern zur Pflege von Familienangehörigen kollidieren. Das entsprechende Gesetz erlaube hier Pflegezeiten von bis zu 24 Monaten. „Mitarbeiter, die einen Angehörigen pflegen, werden häufig durch Zeitarbeiter ersetzt. Auch hier passt eine lediglich 18-monatige Überlassungshöchstdauer nicht“, gab Brossardt zu bedenken.

dpa

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