GDL verkürzt Vorwarnung bei Streiks

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Die GDL hat die Vorwarnungszeit drastisch verkürzt.

Frankfurt/Main - Bisland konnten sich die Fahrgäste zwölf Stunden vorher auf einen Streik der Lokführergewerkschaft  einstellen. Doch jetzt hat die GDL die Vorwarnungsjetzt drastisch verkürzt.

Die Lokführergewerkschaft GDL setzt in dem festgefahrenen Tarifstreit mit neun verbliebenen Regiobahnen auf den Überraschungseffekt: Sie will neue Streiks künftig nicht mehr zwölf Stunden im Voraus ankündigen, sondern mit einer weitaus kürzeren Frist. “Es handelt sich dabei schlicht um die Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen, weil sich nichts bewegt“, sagte GDL Sprecherin Gerda Seibert am Freitag in Frankfurt.

Wie viel Vorwarnzeit noch eingeräumt werden soll, wollte Seibert nicht sagen. “Darauf lasse ich mich nicht festnageln, aber es wird eine drastische Reduzierung sein“, sagte sie. Nur um Minuten werde es sich dann aber doch nicht handeln, ließ die Sprecherin durchblicken.

Bisher hatte die kleine Gewerkschaft aus Rücksicht auf die Kunden der betroffenen Regiobahnen den Beginn ihrer Ausstände einen halben Tag vorher bekanntgemacht. Das soll nun ein Ende haben. Die Fahrgäste kann es dann kalt erwischen, beim Pendeln zur Arbeit etwa oder auf dem Weg ins Wochenende. Zu der Wahrscheinlichkeit neuer Arbeitskämpfe noch am Wochenende wollte sich Sprecherin Seibert nicht äußern.

dpa

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