Verlustreiches Jahr beim schwedischen Energiekonzern Vattenfall

+
Braunkohlekraftwerk von Vattenfall in Boxberg (Sachsen). Foto: Arno Burgi

Stockholm (dpa) - Niedrige Strompreise im Großhandel und hohe Überkapazitäten haben den schwedischen Energiekonzern Vattenfall auch im vergangenen Jahr in den roten Zahlen gehalten.

Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm bekanntgab, war der Verlust nach Steuern mit rund 19,8 Milliarden Kronen (2,1 Mrd Euro) mehr als doppelt so hoch wie 2014. Der Umsatz sank leicht von knapp 166 auf 164,5 Milliarden Kronen (17,6 Mrd. Euro).

Vattenfall hat vor allem mit der Abwertung seines Braunkohle-Vermögens in Deutschland zu kämpfen, die Kohlegruben und Kraftwerke in Sachsen und Brandenburg sollen verkauft werden. Der Ökostrom-Boom führt dazu, dass sich viele konventionelle Kraftwerke kaum noch wirtschaftlich betreiben lassen.

Vattenfall, Jahresbericht, Englisch

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer
Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer
Höhenflug beim Butterpreis geht wohl zu Ende
Höhenflug beim Butterpreis geht wohl zu Ende

Kommentare