GM verzichtet auf deutsche Staatshilfe für Opel

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GM-Chef Edward Whitacre.

Berlin - General Motors verzichtet nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf deutsche Staatshilfen für die Tochterfirma Opel.

Dies habe GM-Verwaltungsratschef Ed Whitacre erklärt, und er habe sich diese “freudige Mitteilung“ ausdrücklich bestätigen lassen, sagte der FDP-Politiker am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung “Maybrit Illner“. “Insofern ist das Thema Opel entschärft für mich“, sagte Brüderle. Der Minister bezog sich offenbar auf ein Interview mit Whitacre, das unter anderem am 11. November auf “merkur-online“, der Internetseite des “Münchner Merkur“ veröffentlicht wurde. Das Interview lesen Sie hier.

Auf die Frage nach Staatshilfen antwortet Whitacre: “Unsere Umsatzzahlen sind zuletzt erfreulich gewesen. Ich spüre jede Menge Enthusiasmus im Konzern. Und ich glaube, dass wir gar keine Gelder der Bundesregierung für Opel brauchen. Wenn Frau Merkel nichts zur Verfügung stellen will, dann bezahlen wir das eben selbst. Vielleicht macht diese Nachricht ja Ihre Bundeskanzlerin glücklich.“ Brüderle sagte dazu, die Pressestelle von GM habe auf Nachfrage erklärt, dass das Interview autorisiert worden sei. Der Minister hatte sich zuletzt am Mittwoch gegen staatliche Finanzierungshilfen für den angeschlagenen Automobilhersteller Opel ausgesprochen.

AP

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