Immobilienkonzern

Vonovia profitiert von Zukauf und steigenden Mieten

+
Vonovia-Verwaltung in Bochum: Mit Mietwohnungen lässt sich derzeit prächtig Geld verdienen. Foto: Bernd Thissen

Bochum (dpa) - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia profitiert von steigenden Mieteinnahmen, zusätzlichen Dienstleistungen rund um die Gebäude und einem geringen Leerstand.

Wie das Unternehmen berichtete, erhöhte sich der Konzernüberschuss im ersten Quartal um 65 Prozent auf 130,7 Millionen Euro. Vonovia-Chef Rolf Buch zeigte sich zudem zufrieden mit der Übernahme des Immobilienkonzern Conwert für rund 2,7 Milliarden Euro im März: "Wir sind hervorragend in das Geschäftsjahr 2017 gestartet und haben unseren Bestand durch die Übernahme von Conwert optimal ergänzt."

Die durchschnittliche Quadratmetermiete erhöhte sich um insgesamt 3,4 Prozent und lag bei 6,06 Euro. Dabei hätten jedoch auch Neuvermietungen und Wohnwertverbesserungen wie etwa der Einbau neuer Bäder eine Rolle gespielt. Für Bestandsmieter habe es nur eine Anhebung um durchschnittlich 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gegeben, sagte eine Vonovia-Sprecherin.

Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zu profitieren, will Vonovia in den nächsten Jahren je rund eine Milliarde Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. In diesem Jahr will das Unternehmen 730 Millionen Euro investieren. Vonovia vermietet bundesweit rund 356 000 Wohnungen und beschäftigt rund 8100 Mitarbeiter.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Stiftung Warentest untersucht 30 Lachsfilets und gibt Kunden allgemeinen Tipp
Stiftung Warentest untersucht 30 Lachsfilets und gibt Kunden allgemeinen Tipp
Bestellstopp! Edeka schmeißt über 160 beliebte Produkte aus dem Sortiment 
Bestellstopp! Edeka schmeißt über 160 beliebte Produkte aus dem Sortiment 
Lidl hat spezielle Wurst im Angebot - für viele ist sie ein absolutes No-Go
Lidl hat spezielle Wurst im Angebot - für viele ist sie ein absolutes No-Go
Zoff um Suchmaschine: „Amazon will uns in die Irre führen“
Zoff um Suchmaschine: „Amazon will uns in die Irre führen“

Kommentare