VW-Aufsichtsrat stimmt Grundlagenvereinbarung mit Porsche zu

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Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat einer Grundlagenvereinbarung über einen integrierten Auto-Konzern mit Porsche zugestimmt.

Wolfsburg  - Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat am Donnerstag einer Grundlagenvereinbarung über einen integrierten Automobilkonzern mit Porsche zugestimmt.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Aufsichtsratskreisen. Im Laufe des Jahres 2011 soll es eine Verschmelzung der Unternehmen geben.

Nach dem VW-Aufsichtsrat sollte auch das Kontrollgremium von Porsche in Wolfsburg zusammenkommen. Erwartet wurde, dass der Aufsichtsrat des Stuttgarter Sportwagenbauers die Vereinbarung ebenfalls billigt.

VW soll schrittweise bei Porsche AG einsteigen

Geplant ist, dass VW zunächst schrittweise beim Porsche-Automobilgeschäft (Porsche AG) einsteigt. Der Sportwagenbauer soll als zehnte Marke in den Wolfsburger Konzern integriert werden. Vorausgegangen war eine monatelange Übernahmeschlacht.

Der neue starke Mann im VW/Porsche-Konzern ist VW-Vorstandschef Martin Winterkorn. Nach dem Aus für den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking nach dem Sieg von VW im Machtkampf soll Winterkorn nach Angaben aus Branchenkreisen auch neuer Vorstandschef der Porsche Automobil Holding SE werden.

Porsche hatte sich bei der riskanten Übernahme von VW verhoben und einen Milliarden-Schuldenberg verursacht.

dpa

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