Yuan auf Rekordhoch: USA wollen Druck auf China verstärken

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Bei den aktuellen Währungskursen schlägt selbst Dollar-Symbol George Washington die Hände über dem Kopf zusammen

Washington/Peking - Die USA wollen trotz globaler Ängste vor einem “Währungskrieg“ im Wechselkursstreit mit China nicht lockerlassen und den Druck erhöhen.

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Droht ein Währungschaos?

Washington werde versuchen, den Druck auf Peking weiter zu verstärken, sagte ein US-Regierungsbeamter dem “Wall Street Journal“ (Montagsausgabe). Zuvor waren Beratungen von Finanzministern und Notenbankchefs in der US-Hauptstadt ohne Aussicht auf eine rasche Entspannung in der Auseinandersetzungen um künstlich niedrig gehaltene Wechselkurse zu Ende gegangen.

Die USA seien froh darüber gewesen, dass das Thema bei der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank sowie den Beratungen der G7-Finanzminister und Notenbankchefs in Washington ganz oben angestanden habe. Man habe auch das Gefühl, dass China reagiere. Allerdings sei weiterer Druck nötig, damit Peking keine Kehrtwende einleite, sagte der US-Beamte der Zeitung.

Chinesischer Yuan auf Höchststand

Die chinesische Währung erreichte am Montag den höchsten Stand seit Beginn der Wechselkursreform vor mehr als fünf Jahren. Die Zentralbank legte den Kurs des Yuan (Renminbi) mit 6,6732 gegenüber dem US-Dollar fest. In Washington hatte Zentralbankchef Zhou Xiaochuan zuvor westliche Forderungen nach einer schnelleren Aufwertung zurückgewiesen und eine “Schocktherapie“ abgelehnt.

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