Rastatt: Metaller beginnen mit Warnstreiks

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In den frühen Morgenstunden legten die Mitarbeiter des Mercedes Benz Werks in Rastatt ihre Arbeit nieder.

Rastatt - Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ihre Warnstreiks begonnen.

In den frühen Morgenstunden legten die Mitarbeiter des Mercedes Benz Werks in Rastatt ihre Arbeit nieder. Zudem wollte Beschäftigte des Erntemaschinenherstellers Claas in Bad Saulgau und Handtmann Metallguss in Biberach vorzeitig in den Feierabend gehen. Laut IG Metall sind für Donnerstag (3. Mai) zudem Großkundgebungen bei Audi Neckarsulm und Porsche geplant.

Rastatt: Warnstreiks der Metaller im Mercedes-Werk

Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd
Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd
Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd
Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd
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Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd
Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden und dem Ende der Friedenspflicht haben die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie am Montag ihre Warnstreiks begonnen. © dapd

IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann warf den Arbeitgebern vor, die Warnstreiks provoziert zu haben. “Wer so ein inhaltsleeres Angebot vorlegt, braucht sich über die Reaktion der Beschäftigten nicht wundern“, sagte er.

Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für die rund 800.000 Beschäftigten der Branche in Baden-Württemberg. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall bietet drei Prozent für 14 Monate Laufzeit. Am 8. Mai soll in Sindelfingen weiterverhandelt werden. Sollte es bei den Gesprächen zu keiner Annäherung kommen, droht die Gewerkschaft mit einer Ausweitung der Streiks.

dapd

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