Weidmann zum Chef der Bundesbank ernannt

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Jens Weidmann (l.) löst Axel Weber als Bundesbank-Chef ab

Frankfurt - Stabwechsel bei der Deutschen Bundesbank: Jens Weidmann hat am Freitag in Berlin von Bundespräsident Christian Wulff die Ernennungsurkunde zum Präsidenten der Notenbank erhalten.

Der bisherige Wirtschaftsberater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird zum 1. Mai Nachfolger von Axel Weber. Der 43-Jährige, der für acht Jahre bestellt wird, ist der jüngste Präsident in der Geschichte der Notenbank. Offiziell eingeführt in sein Amt wird Weidmann am Montag (2.5.) mit einem Festakt in der Zentrale der Bundesbank in Frankfurt.

Weber (54), der die Bundesbank seit April 2004 führte, galt lange als Kandidat für den Chefposten bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit seiner Kritik am EZB-Kurs in der Staatsschuldenkrise isolierte er sich jedoch international und kündigte schließlich im Februar seinen vorzeitigen Rückzug an. Hartnäckig halten sich Gerüchte, Weber könnte zur Deutschen Bank wechseln, um deren Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann zu beerben.

dpa

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