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Weltbank: Klima-Anpassung kostet Milliarden

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Die Entwicklungsländer brauchen in den nächsten 40 Jahren zwischen 75 bis 100 Milliarden Dollar pro Jahr, um sich vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu schützen.

Bangkok - Die Entwicklungsländer brauchen in den nächsten 40 Jahren zwischen 75 bis 100 Milliarden Dollar pro Jahr, um sich vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu schützen.

Das geht aus einer neuen Studie hervor, die die Weltbank am Mittwoch in Bangkok veröffentlicht hat. Wenn Anpassungsmaßnahmen frühzeitig finanziert und in Angriff genommen werden, könne das später Geld sparen, heißt es darin. In Bangkok beraten 4000 Regierungsvertreter aus 177 Ländern über den neuen Weltklimaschutzvertrag, der im Dezember in Kopenhagen verabschiedet werden soll. Die Finanzierung eines Adaptationsfonds ist einer der Knackpunkte.

“Die Entwicklungsländer müssen sich angesichts der Aussicht auf riesige zusätzliche Infrastrukturkosten, sowie Dürren, Krankheiten und Einbrüche bei den Ernteerträgen auf den fortschreitenden Klimawandel vorbereiten“, sagte die Weltbank-Präsidentin für Nachhaltige Entwicklung, Katherine Sierra. “Dafür brauchen sie unbedingt die nötigen Gelder.“ Die teuersten Maßnahmen fielen in Ostasien und der Pazifik-Region an, gefolgt von Lateinamerika, der Karibik und Afrika, heißt es in der Studie.

“Die Weltbankstudie macht deutlich, dass frühzeitige Anpassungsmaßnahmen die Risiken senken und später Geld sparen können“, meinte Bert Koenders, niederländischer Minister für Entwicklungszusammenarbeit. Seine Regierung hatte die Studie zusammen mit der Schweiz und Großbritannien bezahlt. Die Finanzierung müsse aus den reichen Ländern kommen, und das Geld müsse zusätzlich zu der bereits geplanten Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden, forderte er.

dpa

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