Gehaltstarifvertrag

Wenig Zeit für Schlichtung zwischen Piloten und Lufthansa

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Lufthansa-Maschinen parken am Flughafen von Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Die Schlichtung zum Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren Piloten steht unter großem Zeitdruck.

Das Verfahren habe erst am vergangenen Dienstag begonnen und solle bis Ende Januar beendet sein, erklärte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Frankfurt. Eine Verlängerung sei nur im Einvernehmen beider Tarifpartner möglich.

Die Schlichtung zum Gehaltstarifvertrag von rund 5400 Piloten der Lufthansa-Mutter, der Lufthansa Cargo und der Germanwings war bereits am 16. Dezember vergangenen Jahres vereinbart worden. Dem war ein sechs Tage langer Pilotenstreik vorausgegangen, insgesamt die 14. Runde in dem vertrackten Tarifkonflikt. Als Schlichter wurde der frühere Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Uno-Botschafter Gunter Pleuger berufen, wie Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) bestätigt haben.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ist die Schlichtung durch weitere Sondierungen mit der VC verzögert worden. Es gab offenbar einen erneuten Versuch, ein Gesamtlösungspaket zu allen offenen Tariffragen zu finden. Der Lufthansa-Sprecher wollte sich zum Inhalt der Gespräche nicht äußern. Der vorerst letzte Streik der Lufthansa-Piloten war im November ausschließlich zu den Gehaltsfragen geführt worden.

Andere Themen wie die Übergangsversorgung und die Betriebsrenten sind ebenfalls noch ungelöst. Für die Dauer der Schlichtung gilt eine Friedenspflicht.

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