Schwierige Nachwuchssuche

Weniger Apotheken in Deutschland

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Apotheker fürchten einen Preiswettbewerb mit ausländischen Versandhändlern bei rezeptpflichtigen Medikamenten. Dazu gibt es Nachwuchsprobleme. Foto: Uwe Zucchi

Berlin (dpa) - Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist weiter gesunken. Zum Jahreswechsel gab es 20 023 Betriebsstätten, gut ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hervorgeht.

Zu den Ursachen zählt die Branche lokalen Verdrängungswettbewerb und eine schwierige Nachwuchssuche. Die flächendeckende Versorgung sei aber gesichert, sagte der Präsident der Vereinigung, Friedemann Schmidt.

Die Apotheker fürchten einen Preiswettbewerb mit ausländischen Versandhändlern bei rezeptpflichtigen Medikamenten, nachdem der Europäische Gerichtshof die Preisbindung dafür gekippt hat. Für Patienten könnten Medikamente dadurch günstiger werden.

Die Bundesregierung plant jedoch ein Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente. Bislang verdienen Versand-Apotheken in Deutschland vor allem durch rezeptfreie Medikamente.

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