NRW will Gehaltsbremse für Banker

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalen will mit einer Bundesratsinitiative überhöhte Managergehälter bei staatlich gestützten Banken stoppen.

Das kündigte Landesfinanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Freitag in Düsseldorf an. “Wir wollen dafür sorgen, dass in staatlich gestützten Geldinstituten die Gehaltsgrenze von 500 000 Euro für alle Banker gilt.“ Bisher ist eine Verdienstbremse nur für Vorstandsmitglieder in Kreditinstituten vorgeschrieben, die wegen der Finanzkrise vom staatlichen Rettungsfonds Soffin Hilfen erhalten haben.

Zuletzt hätten jedoch einige Geldhäuser eingeräumt, dass einzelne Manager in der zweiten Reihe ­ vor allem an Standorten in London und den USA ­ zum Teil wieder mehr als eine Million verdienten, sagte Walter- Borjans. Dazu gehörten die Commerzbank und die WestLB. Am Donnerstag waren die SPD-geführten Länder mit einem Vorstoß für Vergütungsobergrenzen im Finanzausschuss des Bundesrats gescheitert.

dpa

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